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Projekt „Urbane Resilienz und neue Gemeinschaftlichkeit“

Ökodörfer und Gemeinschaften als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadt- und Regional-entwicklung 

Ein Forschungs- und Dialogprojekt, das vom Umweltbundesamt gefördert wird, untersucht Chancen und Grenzen des Ökodorf-Ansatzes für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung und initiiert dazu einen ersten Dialog unter lokalen Akteuren und Stakeholdern.

Sommerfest der UFA Fabrik in Berlin-Tempelhof

Im Mai 2015 startete das vom deutschen Umweltbundesamt (UBA) geförderte Projekt "Urbane Resilienz und neue Gemeinschaftlichkeit", welches vom Global Ecovillage Network of Europe (GEN Europe) in Zusammenarbeit mit dem European Business Council for Sustainable Energy (e5) durchgeführt wird.

Der Projektzeitraum für den von GEN Europe betreute Projektstrang "Urbane Resilienz" ist der 1. Mai 2015 bis 31.August 2016. „Urbane Resilienz“ wird von Kariin Ottmar (Ökodorf Sieben Linden/GEN Deutschland-Vorstand) und Steffen Emrich (gASTWERKe/GEN Deutschland-Vorstand) geleitet und durchgeführt.

Das in Ökodörfern und Gemeinschaften kultivierte Nachhaltigkeitsverständnis ist weitgehender als die bisher in der Stadt- und Regionalentwicklung verbreiteten Ansätze. Sein Potential für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung als auch zur Bewältigung demografischer Herausforderungen ist bisher in der kommunalpolitischen Diskussion noch nicht hinreichend präsent. Deshalb hat das Projekt "Urbane Resilienz" zum Ziel, zu untersuchen, inwieweit das von GEN für Ökodörfer entwickelte Nachhaltigkeitskonzept auch Städte, Stadtteile und urbane Projekte bei der Stärkung ihrer ökologisch-sozialen Erneuerungsfähigkeit und Widerstandskraft unterstützen kann. Dazu wird dieses Nachhaltigkeitskonzept, welches vier Dimensionen umfasst (sozial, ökologisch, kulturell und ökonomisch), aktuellen Leitbildern aus der Stadtentwicklung gegenüber gestellt. Prototypisch sollen so Strukturschwächen bisheriger Stadtentwicklung ermittelt werden.

Ein Dialogprozess mit Politik, Stadtverwaltung und weiteren Akteuren der nachhaltigen Stadtentwicklung in Kassel als einer mittelgroßen Stadt und in einem städtischen Quartier (zusammen mit unserem Kooperationspartner„Quartier Zukunft“ in Karlsruhe) wird gemeinsame Entwicklungsperspektiven eröffnen.

Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Frühsommer 2016 sollen die Ergebnisse in breitem Rahmen einer Fachöffentlichkeit mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gemeinschaftsbewegung vorgestellt und mit Fachvorträgen zu den verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekten und ihren Auswirkungen auf die Stadt- und Quartiersentwicklung ergänzt werden. Als Abschlussdokument soll ein Handlungsleitfaden veröffentlicht werden. Dieser soll verschiedenen Akteuren der nachhaltigen Stadtentwicklung (Stadtentwickler, Quartiersmanager, Architekten etc.) ein Orientierungsrahmen mit hohem Anwendungsbezug an die Hand geben und aufzeigen, mit welchen Potentialen gemeinschaftliche Projekte zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen können.

Kooperationspartner:

 

 

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