Leben in zukunftsfähigen Dörfern I+II

Lernorte für morGEN

Ein Projekt von GEN Deutschland

SAVE THE DATE

Land.Kultur.MorGEN.

Chancen einer nachhaltigen Dorfentwicklung

Workshop am 21.11.2020 im Tagungshaus Schloss Blumenthal

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Leben in zukunftsfähigen Dörfern II“ statt, das vom Umweltbundesamt gefördert wird. Das Projekt wird von Öködörfern des deutschen Ökodörf Netzwerks (GEN) in Zusammenarbeit mit Akteuren aus traditionellen Dörfern durchgeführt.
Die Konferenz mit Workshops bietet Akteuren der nachhaltigen Dorfentwicklung die Gelegenheit, kurz- und langfristige Auswirkungen und Möglichkeiten der Corona-Pandemie für die Bewegung „auf dem Land“ zu diskutieren und positive Zukunftsbilder aufzuzeigen.
Schwerpunktthemen: Welche Perspektiven gibt es, wenn ländliche Regionen und Dörfer ihre Daseinsvorsorge (mit Gesundheit, Arbeit, Versorgung mit Lebensmitteln, Energie, Mobilität, u.a.) wieder selber mehr in die eigene Hand nehmen können? Was sind neue Wege für gegenseitige Unterstützung in schwierigen Zeiten? Und was sind die positiven vs. herausfordernden Seiten und Chancen für den Alltag, wie z.B. mehr Entschleunigung vs. finanzielle Unsicherheit. Wir stellen spannende Antworten und Geschichten des Gelingens vor, wie eine bessere Daseinsvorsorge vor Ort bereits heute konkret gelingt. Zudem kommt einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor Ort eine immer größere Bedeutung hinzu. Anhand des Teilprojektes „Lernorte für morGEN“ werden wir aufzeigen, wie „Dörfer im Aufbruch“ die Bildungsarbeit verstärkt für ihre Dorfentwicklung nutzen können, auch im Rahmen des voneinander Lernens. Darüber hinaus widmen wir uns Themen wie Dorfmoderation, Bürgerbeteiligung, Resilienz und Wertschöpfungskette.

Der Workshop findet am Samstag, den 21.11.20 statt von 10:00 bis 18:00. Die Teilnahme an dem Workshop inkl. Mittagessen ist kostenfrei. Die Kosten für Anfahrt und ggf. auch für Übernachtung und Abendessen tragen die Teilnehmenden selbst. Weitere Informationen zum Programmablauf werden hier folgen.

Herzlich willkommen zu „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ – ein Projekt zur nachhaltigen Dorf-, Struktur- und Regionalentwicklung in Zusammenarbeit von Umweltbundesamt und GEN Deutschland e. V.

Es begann mit fünf Ökodörfern, die als „Dorf-Tandems“ mit jeweils einem regional ansässigen Dorf kooperierten (2017 – 2019). Ziel war, Entwicklungsimpulse für ländliche Gemeinden zu entwickeln, die mit Phänomenen wie Abwanderung, Überalterung der Bevölkerung, sozio-kulturellem Stillstand, Verlust an Kulturlandschaft und ökologischer Vielfalt kämpften. Mehrdimensionale Nachhaltigkeitsanalysen und Projektpläne aller beteiligten Dörfer wurden erarbeitet. Als Bewertungsinstrumente nehmen sie Bezug auf die Ziele und Kriterien der Bereiche Soziales, Kultur, Ökologie und Ökonomie und die SDG (Nachhaltigkeitsziele der UN).

Der Schwerpunkt der zweiten Projektphase bis 2021 liegt auf der wiederbelebten Selbstorganisation der gewachsenen Dörfer und bundesweiten Veranstaltungen für Vernetzung, Austausch und Kooperation. Gleichzeitig wird im Frühjahr 2020 die Bildungsplattform „Lernorte für morGEN. Gemeinschaft. Erfahrung. Nachhaltigkeit.“ etabliert.

Kooperation:

Das Projekt

Ökodörfer und traditionelle Dörfer arbeiten Hand in Hand auf dem Weg für ein zukunftsfähiges Landleben – Vielfache Hands-on-Projekte, erweiterte Vereinsarbeit, Kennenlernen neuer demokratischer Strukturen, Experimente und Gemeinschaften sind Teil einer bunten neuen Gesellschaft, die für sich einsteht.

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Ergebnisse

Die Dorfkooperationen ringen um neue Projekte, Bewusstsein für „ihr Dorf“ und Perspektiven auf dem Land. Erfreulich und ermutigend, was an Neuem entsteht.
Auf jeden Fall ein Sammelsurium an innovativen Ideen und bedeutungsvollen Änderungen des Dorfprofils!

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Ausblick

Auf dem Dorf erwacht der Bürgergeist, Projekte laufen, brisante Themen wie Mobilität, Infrastruktur, Arbeitsplatzsicherung, Partizipation sind den Menschen wichtig… Das zukunftsfähige Dorfleben hat gestartet!

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Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

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