Kein Geldpreis, aber ein hochkarätiges Kompliment an die Qualität der Bildungsarbeit im Themenfeld Nachhaltigkeit zweier Gemeinschaften aus dem GEN-Netzwerk: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichneten zum Jahresende 100 herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus.
Das sagt die Jury zu den beiden Tagungshäusern:

Getreu ihrem Motto „Nachhaltigkeit konkret erleben“ zeigt die gASTWERKe Akademie auf innovative Weise, wie ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur theoretisch vermittelt, sondern ganzheitlich gelebt werden kann. In der praktischen Auseinandersetzung mit regenerativen Energien, ökologischer Gemüse-Landwirtschaft und gemeinschaftlichem Wohnen wird Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar gemacht.“

„Das Ökodorf Sieben Linden zeigt erfolgreich, wie ein kleiner ökologischer Fußabdruck mit einer hohen Lebensqualität in Einklang gebracht werden kann. Seminargäste haben hier die Möglichkeit, in einen nachhaltigen Lebensstil einzutauchen – so wird Bildung für nachhaltige Entwicklung mit allen Sinnen erfahrbar.“

Die Jury hebt außerdem bei beiden Initiativen die starke Selbstverpflichtung der Beteiligten sowie den vorbildhaften Whole Institution Approach des Lernorts hervor.

Doreen Kratzsch aus den gASTWERKEn und Simone Britsch aus dem Ökodorf Sieben Linden nahmen die Preise für ihre Ökodörfer entgegen. Doreen Kratzsch: „So eine Anerkennung tut gut und zeigt, dass wir mit unseren Inhalten gesellschaftlich wahrgenommen werden.“ Simone Britsch fügt hinzu: „Ich sehe das auch als guten Startschuss für das aktuelle Projekt Lernorte für morGEN an. Zusammen mit dem Umweltbundesamt vernetzen wir die Bildungsarbeit der Gemeinschaften auch mit anderen inspirierenden Lernorten.“ Im Frühjahr 2020 soll die neue Bildungsplattform im Internet an den Start gehen.

Für Fragen zu den Lernorten für morGEN ist Simone Britsch unter der E-Mailadresse lernorte@gen-deutschland.de erreichbar.

20.11.2019 Berlin: Auszeichnung von Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung durch die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Futurium Berlin. Foto: DUK/Thomas Müller